Tag 6

Nach einer unvergesslichen Woche in Norwegen hieß es am letzten Morgen früh aufstehen – um 7 Uhr klingelten die Wecker. Noch halb verschlafen packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns bereit für die Abreise. Am Flughafen mussten wir uns dann schweren Herzens von unseren norwegischen Freunden verabschieden. Es war ein seltsames Gefühl, nach so kurzer Zeit schon wieder Lebewohl zu sagen, aber wir hoffen, dass es nicht das letzte Wiedersehen war!

Nachdem wir die Sicherheitskontrolle passiert hatten, gönnten wir uns eine kurze Snackpause, bevor es ins Flugzeug nach Oslo ging. Der Flug war angenehm und ruhig, sodass wir die Zeit nutzen konnten, um uns ein wenig zu entspannen. In Oslo angekommen, hatten wir genug Zeit, um noch ein paar Snacks zu holen und uns durch die Parfümabteilung des Duty-Free-Shops zu testen – man muss die Zeit ja sinnvoll nutzen! Dann ging es wieder ins gleiche Flugzeug für den Weiterflug nach Hamburg. Allerdings mussten wir eine Stunde länger warten als geplant, da es technische Probleme gab. Nicht gerade das, was man sich nach einer langen Reise wünscht, aber immerhin kamen wir letztendlich sicher in Hamburg an. Am Gepäckband gab es dann die nächste Überraschung: Einige unserer Koffer sahen aus, als wären sie in einem Abenteuerfilm gelandet – brandneu, aber schon halb zerstört. Zum krönenden Abschluss mussten wir dann noch in die überfüllte und stinkende S-Bahn steigen, zwei Mal umsteigen und kamen schließlich gegen 15 Uhr in Buxtehude an. Dort warteten schon unsere Eltern und Freunde auf uns, um uns herzlich zu empfangen.

Doch der Tag war noch nicht vorbei! Am Abend besuchten wir den Erasmus-Abend, um die Ausarbeitungen der anderen Gruppen zu sehen. Natürlich ließen wir uns das gratis Essen und die Getränke nicht entgehen. Die Präsentationen waren sehr unterschiedlich – manche eher langweilig und unprofessionell, andere dagegen wirklich interessant und gut gemacht. Besonders das Video von dem anderen Norwegen-Austausch mit David und Petta hat uns gefallen. Anschließend bekamen wir unsere Erasmus Zertifikate. Zum Abschluss machten wir noch ein paar Fotos mit Frau Meier und Frau Hess, bevor wir endlich nach Hause fuhren. Nach so einem langen Tag gab es nur noch eine Option: ab ins Bett und schlafen!

Von Simon