In der vergangenen Woche durften wir unsere Gäste aus Otta, Norwegen, an unserer Schule begrüßen. Die Anreise am Montag gestaltete sich aufgrund von Streiks an deutschen Flughäfen länger als geplant, sodass der Unterricht am Dienstag etwas später begann.
Zum Einstieg erhielten die norwegischen Schüler:innen eine kurze Präsentation über unsere Region und das Alte Land, um sich besser orientieren zu können. Anschließend führten wir sie durch unsere Schule, bevor sie für einige Stunden am Unterricht teilnahmen. Am Nachmittag stand dann ein Besuch auf dem Herzapfelhof in Jork auf dem Programm, wo wir mehr über die lokale Landwirtschaft erfuhren.
Der Mittwoch führte uns nach Hamburg. In der Hafencity besuchten wir die Greenpeace-Ausstellung und diskutierten, welche Maßnahmen wir auf lokaler Ebene ergreifen können, um nachhaltiger zu leben – ein zentrales Thema unseres Projekts, das sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) orientiert. Danach führten die deutschen Schüler:innen die norwegischen Gäste durch Hamburg und zeigten ihnen die Stadt aus ihrer Perspektive.
Am Donnerstag starteten wir früh nach Berlin. Im Futurium setzten wir uns mit der Frage auseinander, wie unsere Zukunft aussehen könnte. Dabei ging es um Themen wie Robotik, nachhaltige Stadtentwicklung und alternative Wirtschaftsmodelle. Nachmittags erkundeten wir einige Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt und hatten anschließend etwas Freizeit.
Der letzte Programmtag in der Schule am Freitag stand ganz im Zeichen der Projektarbeit. Die Schüler:innen bereiteten ihre Erkenntnisse der Woche in Videobeiträgen auf, um sie später anderen Klassen zu präsentieren. Parallel dazu organisierte eine Gruppe die Zubereitung von Snacks und kleinen Speisen für unseren European Plaza am Abend. Hierbei legten sie besonderen Wert auf die Nutzung regionaler und saisonaler Zutaten, um den Nachhaltigkeitsgedanken des Austauschs weiterzuführen.
Am Sonntag hieß es dann Abschied nehmen – nach einer ereignisreichen Woche voller neuer Eindrücke, Freundschaften und gemeinsamer Arbeit an einem wichtigen Thema: Wie können wir nachhaltiger leben?
Manon Meier